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[ PAYSAGE NUMÉRIQUES ]
 
DESCRIPTION
IMAGES
 
 
Description Beschrieb
The work subsumed under the heading "Paysages numériques" addresses the imaging and projection method of photography. By deconstructing the photographic material, this work attempts to create a more fleeting, picturesque and atmospheric likeness of reality. It is an attempt to disassemble the photographic image into surfaces with the absence of any reference to depth and sculptural modeling to create a picture composition that may exhibit more unity and homogeneity. 

A series of photographed nature scenes serves as case study. The work experiments with an additional plane of projection, inserted between the eye and the image. The type of incline and the surface properties of the inserted plane cause the motif to dissolve. A "third" entity thus emerges between the image of reality and the abstract depiction. The photographic image becomes a webbing, a sort of light-color-surface-texture, the original motif of which can only be partially deciphered. 

The work scrutinizes the claims to reality of light-projected images, including the photographic image itself. No post-image editing was used to create the images, which are based mainly on the principle of the refraction of light.


  Die unter dem Namen "Paysages Numériques" zusammengefasste Arbeit befasst sich mit der Abbildungs- und Projektionsmethode von Lichtbildern. Die Arbeit versucht durch Zerlegung des fotografischen Materials, ein flüchtigeres, malerischeres und atmosphärischeres Wirklichkeitsabbild zu schaffen. Es ist ein Versuch, das fotografische Bild in Flächen zu zerlegen und durch das Ausbleiben von Tiefenbezug und plastischer Modellierung ein Bildgefüge zu schaffen, das mehr Geschlossenheit und Homogenität aufzuweisen vermag. 

Als Fallbeispiel dient eine Reihe von fotografisch erfassten Naturaufnahmen. Die Arbeit experimentiert mit einer zwischen Auge und Bild zusätzlich eingeschobenen Projektionsebene. Die Art der Neigung und der Oberflächenbeschaffenheit der eingefügten Projektionsfläche schafft eine Auflösung des Motivs. Es entsteht ein zwischen Wirklichkeitsabbild und abstrakter Darstellung angesiedeltes "Drittes". Das fotografische Bild wird zum Gewebe, eine Art Licht-Farb-Fläche-Textur, deren Ursprungsmotiv nur noch ansatzweise zu entschlüsseln ist. 

Die Arbeit hinterfragt grundsätzlich den Realitätsanspruch lichtprojizierter Bilder, so auch das fotografische Bild. Für die Herstellung der Bilder sind keine nachträglichen Post-Bildverfremdungsalgorithmen zum Einsatz gekommen, sondern basieren rein auf dem Prinzip der Lichtbrechung